Mögen die Spiele beginnen… SPORTSWEEK

03Mai2015

Vor zwei Wochen hatten wir hier die olympischen Spiele im Kleinformat an unserer Don Bosco Schule ;). Anstelle von den verschiedenen Ländern sind unsere sechs verschiedenen Häuser in den verschiedensten Disziplinen gegeneinander angetreten. In der Sportsweek fanden dann jeden Nachmittag nach der Schule die competitions statt um die Teilnehmer für den krönenden Abschluss im Finale, dass dann am Samstag stattfand, festzulegen. Bei den Disziplinen war von Radfahren, einem zweistündigen Marathon, verschiedenen Sprints, Weit- und Hochsprung, ..., bis hin zu Schubkarrenrennen alles dabei. Meine favourits unter den competitions war zum einen das slowcyceling, bei dem es darum ging mit dem Fahrrad am langsamsten – ja, genau, ihr habt richtig gelesen ;D – eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Und zum anderen so etwas ähnliches wie ein Parcours der aus mehreren Stationen bestand: Angefangen damit eine Flasche mit den Händen mit Wasser zu füllen, diese dann auf dem Kopf zu balancieren und anschließend in einen Sack zu schlüpfen und versuchen darin so schnell wie möglich vorwärts zu kommen um die Wackersteine zu erreichen, die man dann zu einem Wassereimer schleppen muss, um dann mit dem Mund die darin schwimmende Orange zu schnappen, welche man dann mit den Zähnen festhält um damit ins Ziel zu rennen. Und genauso wie man sich nach dem Lesen dieser Beschreibung des Parcours fühlt, müssen sich dann auch wohl die Teilnehmer gefühlt haben: Außer Puste…

Die competitons blieben aber nicht nur im rein sportlichen Bereich, denn es war auch Aufgabe für jedes Haus am Tag vor dem Finale ein eigenes Zelt aus Holzstämmen und Planen zu erbauen und dann dem Thema des Hauses entsprechend zu dekorieren. Ich war froh, dass ich nicht die Entscheidung treffen musste, welches Haus die meisten Punkte für das Zelt bekommt, da jedes auf seine eigene Art und Weise shining war :).

Das eigentliche Event war dann das Finale am Samstag. Eröffnet wurde es zu Beginn mit dem Einmarschieren der einzelnen Häuser und dem Entzünden des („olympischen“) Feuers. Dann hieß es, nach dem Motto „Mögen die Spiele beginnen“, für die ausgewählten Finalisten gegeneinander anzutreten. Ich muss vor den Schülern da echt meinen Hut ziehen, da es mir bei den Geschwindigkeiten, zurückgelegten Distanzen und der Power mancher Schüler echt die Sprache verschlug… Nachdem noch die Punkte für die einzelnen erbauten Zelte an die Häuser vergeben wurden, durfte jedes Haus noch eine Vorführung zeigen, wofür auch noch einmal Punkte vergeben wurden.

Nach diesem sport- und erlebnisreichen Tag bin ich überglücklich sagen zu können: das mein Haus MERU den ersten Platz belegt hat!!!

So weit so gut ;). Bis hoffentlich ganz bald mal wieder...